Lange Nacht der Kirchen

‘s Häferl inszeniert eine multimediale Kochschau für alle, die Hunger haben, alle, die satt machen wollen, und jeden zwischendrin.

Dann wird nicht nur mit Worten gespielt, dem Häfn, der wöchentlich auf dem Häferl-Herd seinen Dienst tut und eben auch in dieser Nacht, und dem Häfn, dem Knast, aus dem so mancher Häferl-Koch gekommen ist.

Dann treffen nicht nur Dialekte aufeinander, das Piefkische unseres neuen “Biwegneißers” in Gumpendorf, und das Wienerische, das sich auch gerne aus dem Rotwelschen bedient, der Sprache der Bettler und des fahrenden Volkes – das passt auch trefflich zum Häferl.

Dann wird dem werten Publikum ein wenig mehr abverlangt als bloßes Zusehen, Zuhören und Hinriechen und alle Sinne werden bedient, mitunter auch der Tastsinn beim Schälen der Kartoffeln und der Zwiebeln.

Und letztendlich wird auch im Häferl nie so heiß gegessen wie gekocht wird. Miteinander soll dann aber schon gegessen werden.