Martin Brief Nr. 4

Ich lernte schon als kleiner Junge, was es heißt zu kämpfen. Wuchs auf in einer Umgebung, wo dir niemand etwas schenkt. In der Schule zeigte man dir als erstes, sich selbst zu verteidige. Egal, worum es ging – ich musste immer darum streiten. Ich sah darin meinen Sinn.

Also fing ich an zu kämpfen – mit dem einzigen Gedanken, den du ihm Gefängnis hast – sind frau und kind und verwandte und Familie.

Mit einer Pille dich zu betäuben, um die Freiheit zu vergessen und den Irrsinn zu verscheuchen, der dabei ist, dich zu fressen. Das ist das, was ich persönlich nicht verstehen kann. Ich lasse mich niemals brechen. Ganz egal wie hart es wird.

Denn nur Gott schulde ich Rechenschaft –

nur ihn habe ich zu fürchten

und irgendwann kommt auch mein Tag. Ich werde geduldig warten und wenn er kommt bin ich bereit.